Philosophie (Epochenhefttext)

Ein Beitrag von Stefan Farwick

Es soll hier ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass das folgende Epochenheft der individuellen Schwerpunktsetzung eines einzelnen Lehrers entspricht und somit keine Allgemeingültigkeit besitzt. Es dient der Anregung und Vorbereitung des Klassenlehrers.

Das Wort Philosophie kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt „die Liebe (philia) zur Weisheit (sophia)". Ihr Symbol ist die Eule der Göttin Athene.

Was hat der Unwissende dem Einfältigen voraus?

Den Zweifel und die Frage!

Nicht die Sicherheit, sondern der Zweifel ist der Anfang allen Denkens. Wer alles weiß, muss ja nicht mehr denken. Somit ist der, der denkt, immer einer, der irgend etwas nicht weiß, oder der an etwas zweifelt, was andere Wissen nennen. Der, der alles meint zu wissen, der wird kaum Grund haben zum tieferen Nachdenken. Und da Denken nicht so einfach ist, ist es vielen Menschen lieber, die Zweifel zu vergessen. Der Philosoph aber liebt die Weisheit und denkt deshalb an den Stellen weiter, wo andere aufhören.

Je mehr man nachdenkt, desto mehr Fragen entstehen wiederum. So kam Sokrates zu dem Ausspruch: "Ich weiß, dass ich nicht weiß!"

Was meinst du: Wäre es dann nicht besser, mit dem Denken einfach aufzuhören?