Das Bild „Erste Landung des Kolumbus“

Ein Beitrag von Adele König (Schülerin der 7. Klasse der Rudolf Steiner Schule Nordheide)

 

In unserer Geschichtsepoche wollten wir einen Kupferstich, der Christoph Kolumbus bei seiner Ankunft auf San Salvador darstellt, abzeichnen. Das Bild sollte nachher etwa 3 x 4m groß sein.

Der Kupferstich wurde in 12 Teile eingeteilt. Zu zweit mussten wir jeweils einen Teil abzeichnen. In den Übstunden  bereiteten wir uns darauf vor, in dem wir unseren Teil mehrmals hintereinander abzeichneten.

Am Mittwoch, den 16. März war es so weit. Jede Gruppe bekam ein etwa 1 x 1m großes Packpapier. Wir zeichneten einen Rahmen und ein Gitter auf dem Papier ein und dann begannen wir mit dem Bleistift unseren Bildausschnitt zu skizzieren. Zwischendurch mussten wir immer wieder kontrollieren, ob unser Teil mit dem Teil der anderen zusammenpasste. Als wir nach ca. zwei Stunden mit dem Skizzieren fertig waren, bekam jeder ein Stück Rötelkreide mit der wir alles noch einmal ordentlicher anmalten. Schließlich mussten wir die Ränder bei den Bildern noch so abschneiden, dass wir das Ganze gut zusammenkleben konnten. Als wir alle Teile das erste Mal aneinanderlegten, stellte sich heraus, dass manche Bilder nicht ganz aneinanderpassten oder dass die Einen kräftiger gemalt hatten als die Anderen. Aber diese Unstimmigkeiten sollten später ausgebessert werden, wenn alles zusammengeklebt war. Die Aufgabe des Klebens übernahmen Styntje, Pauline und Polly. Sie strichen den Leim auf die Klebelaschen und beschwerten das Geleimte mit Büchern. Oben am Bild wurde eine Holzleiste angeleimt. Nun musste der Leim nur noch trocknen. Als letztes wurde eine Schnur an die Holzleiste gebunden, drei Haken in die Decke gedreht und das Bild wurde aufgehängt.  

Oben das Bild aus dem Unterricht der 7. Klasse zum Thema Columbus, eine Gruppenarbeit nach einer Vorlage von Theodor de Bry ca. 1594. Wandbild Rötelkreide auf Packpapier.

 

Kommentar
Es wurden noch keine Kommentare verfasst.
Ihr Kommentar