Berichte von Schülern der Klasse 7b

Reithof

Am 28.10.2015 war der WOW-Day. Das heißt, wir sollten uns eine Arbeit suchen und werden dafür mit Spenden für verschiedene Projekte bezahlt. Ich hab mich dafür entschieden, auf den Hof, wo ich reite, zu gehen. Ich kam dort an und hab direkt angefangen. Zuerst haben wir die Pferde von der Weide geholt und die «Minis» (kleine zottelige Pferde ) wollten nicht in den Stall. Das war eine wilde Verfolgungsjagd. Danach hab ich gefühlt tausend Pferde geputzt (5 Stück). Außerdem noch so Kleinigkeiten wie fegen, füttern usw. Danach, kurz bevor ich abgeholt wurde, habe ich das Wildschwein gewaschen. Insgesamt war ich vier Stunden beschäftigt in Bönen auf dem Speckenhof.

C.Z.

 

Buchhandlung
Am Mittwoch den 28.10.2015 waren meine Freundin und ich in der Ruhrtal-Buchhandlung Schwerte. Wir waren um 8 Uhr da. Als erstes machten wir die Bücherkisten auf, die am frühen Morgen geliefert wurden. Die Bücher sollten wir sortieren. Die Bücher, die Kunden bestellt hatten, kamen in einen Schrank, die anderen Bücher kamen ins Lager. Danach ordneten wir ein Regal mit Schulbüchern. Als letztes sollten wir gucken, ob alle CDs vorhanden waren. Wir hatten ungefähr 10 Zettel, auf denen der Titel von den CDs draufstand Den Titel, der auf der CD draufstand, sollten wir auf den Zetteln suchen, was nicht sehr einfach war, denn die Titel waren nicht alphabetisch geordnet. Wenn wir ihn gefunden hatten, machten wir einen Haken dahinter. Wir schafften, ca. 42 CDs von 465 rauszusuchen. – Der Tag war interessant, hat Spaß gemacht, war aber auch ein bisschen anstrengend!

A.H.

 

Fassadenbau

Ich habe am 28.10.2015 zuhause gearbeitet. Für die Firma DBW, die so Sachen wie Steinböden, Hausfassaden (aus Stein) usw. herstellt. Ich habe insgesamt ca. 5 ­Stunden gearbeitet. Ich hatte um 10 Uhr begonnen mit dem Ziegelsteine-Tragen und hatte 2 Stunden später die erste und leichtere Aufgabe hinter mir. Da machte ich erst mal Pause, was dabei sehr praktisch war, weil ich ja zuhause gearbeitet hatte. Deswegen machte ich mir erst mal eine schöne Pause. Nach der 45-minütigen Pause hatte ich dann die schwierigere Aufgabe vor mir, bei der ich rund ums Haus den Kies wegmachen musste. Das war sehr anstrengend weil man einfach keinen Rhythmus, hatte wie beim Ziegelsteine-Tragen. Es war schon ab den ersten beiden Stunden anstrengend gewesen, aber es wurde immer anstrengender. Schließlich hatte ich es doch überstanden. Alles im allem war es ein sehr erfolgreicher aber sehr anstrengender Tag aber lehrreich.

A.S.

 

Kindergarten

Am 28.10.2015 war ich im Kindergarten «Villa Afrika» in Iserlohn arbeiten. Es war sehr schön, weil ich Kinder sehr mag. Ich bin mit meinem Vater und meinem Bruder um 7.30 Uhr aufgestanden und habe, nachdem ich mich angezogen und mir die Zähne geputzt habe, meine Sachen für den Tag gepackt (also meine Trommel, mein Butterbrot, etwas zu trinken und alle Dokumente die ich brauchte). Um 8 Uhr sind wir im Kindergarten angekommen. Dort hatte ich ein gemeinsames Frühstück. Anschließend habe ich einen ganz netten und süßen Jungen getroffen, mit dem ich fürs erste beschäftigt war =). Danach wurde die Gruppe in zwei Hälften geteilt. Die eine Hälfte backte Kekse und die andere ging in die Turnhalle (wo ich mitging). Ich nahm also meine Trommel und ging mit den Kleinen in die Turnhalle, in der wir rhythmische Spiele gespielt haben. Als wir fertig waren, wechselten wir die Gruppen. Als wir dann auch fertig waren zogen die Kleinen ihre sogenannten «Matschklamotten» an. Nachdem ich allen geholfen hatte, sind wir rausgegangen. Dort haben wir eine Stunde gespielt, bis die ersten Kinder und bis auch Sam und ich abgeholt wurden. Insgesamt konnte ich 25 € einnehmen!

P.B.

 

Waffelverkauf
Am Mittwoch den 28.10.2015 war ich mit meiner Schwester und zwei Klassenkameraden von ihr in Fröndenberg. Dort haben wir Waffeln, Muffins und Kekse verkauft. Erst standen wir da und es ist nichts Spannendes passiert. Dann ist plötzlich aber unser Waffeleisen kaputt gegangen. Das war schlecht, denn so konnten wir keine weiteren Waffeln verkaufen. Als wir dann keine Lust mehr hatten, sind wir zu uns nach Hause gefahren und haben das Geld gezählt. Danach haben meine Schwester und die anderen den Arbeitstag beendet und ich hab mir die restlichen Muffins geschnappt und bin von Haus zu Haus gegangen. Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Tag und ich habe 62 € eingenommen.

A.K.

 

Waffelverkauf
Als es am 28.10.2015 losging waren wir sehr gespannt auf das Geld, das wir wohl sammeln würden. Um 9 Uhr ging es richtig los. Alle sollten ein Waffeleisen und Teig mitbringen, die andern Sachen wurden unter uns aufgeteilt. Als wir aufgebaut hatten kamen schon die ersten Kunden. Wir hatten uns überlegt, unsere Waffeln auf Spendenbasis zu verkaufen. Das hat mehr Geld eingebracht, als wenn man einen festen Preis angibt, und die Kunden fanden es auch so besser. Einige fanden die Aktion WOW-Day so gut, dass sie auch ohne eine Waffel zu kaufen Geld spendeten. Leider hatten wir in der Nähe Konkurrenz, die allerdings nach uns angefangen und vor uns aufgehört hatte. Wir haben 155,58 € eingenommen.

N.H., F.K., F.B.C., M.D. P.K.

 

Firma Haustechnik
Am 28.10.2015 fand mein erster WOW-Day statt. Ich habe an diesem Tag bei der Firma Haustechnik Maly in Witten gearbeitet. Wir haben in einem kernsanierten Haus die Leitungen für Heizungen, Warm- und Kaltwasser und Abfluss gelegt. Meine Aufgabe war das Isolieren der Leitungen. Dazu habe ich verschiedene Materialien verwendet, da es für die unterschiedlichen Rohre verschiedene Anforderungen gibt. Es hat mir gefallen, mit den 60 €, die ich verdient habe, die Waldorf-Idee unterstützen zu können und mit meinem Opa zu arbeiten. Weniger gut fand ich, über längere Zeit die gleichen Arbeiten auszuführen. Für den nächsten WOW-Day nutze ich die Chance, um in einen anderen Beruf Einblick zu nehmen.

F.W.

 

Buchhandlung

Am 28.10.2015 sind meine Freundin und ich anlässlich des WOW-Days in eine Buchhandlung in der Schwerter Fußgängerzone gegangen. Um kurz nach 8 Uhr begann unser Arbeitstag. Wir haben neue Bücher ausgepackt, geprüft, ob alles vorhanden ist, und in den Computer eingelesen. Dann wurden die Bücher in zwei Gruppen aufgeteilt: Zuerst die, die von der Buchhandlung bestellt worden waren und ins Lager kamen, dann die, die von Kunden bestellt worden waren und zurückgestellt wurden. Diesen Vorgang haben wir bei fünf Kisten wiederholt. Dann haben wir Lehrbücher sortiert und ordentlich ins Regal gestellt. Nun packten wir CDs aus und mussten sie auf 10 eng beschriebenen und nicht sortierten Zetteln suchen. Insgesamt haben wir 50 CDs gesucht, von denen wir acht nicht gefunden haben. Um 15.20 Uhr sind wir dann gegangen. Es war zwar anstrengend, aber insgesamt ein sehr schöner Tag.

N.t.J.

 

Gartenarbeit bei den Großeltern

Mein Arbeitstag begann um 9 Uhr bei meinen Großeltern. Meine erste Aufgabe war es, den Wagen meiner Oma zu waschen. Ich brauchte dafür 2 Stunden. Anschließend habe ich meinem Opa im Garten geholfen. Ich habe die Blätter, die von den Bäumen gefallen sind, zusammengeharkt. Auch den Fischteich habe ich von den Blättern befreit. Wir haben die Stühle und Liegen in die Garage gestellt. Nun kann der Winter kommen. Trotz der vielen Arbeit hat der Tag Spaß gemacht.

S.P.

 

Waffelverkauf
Um 8.30 Uhr haben P., M., F., N. und ich uns am Super-Biomarkt zum Waffelnbacken getroffen. Bei der Stromversorgung hat uns ein Angestellter geholfen. Direkt als wir fertig waren mit Aufbauen, kamen schon die ersten Kunden. Als wir die Waffeln gebacken hatten, haben wir der Kundin über den WOW-Day erzählt und gesagt, wofür wir das Geld spenden. Einige Kunden waren sehr nett und haben uns 5 Euro gespendet andere nur 50 Cent. Wir hatten sogar Konkurrenz aus der 9b und der 7a in Sichtweite. Um 16 Uhr wurden wir abgeholt, danach taten unsere Füße weh. Wir haben 155,58 € gespendet bekommen. Das Waffelbacken hat sehr viel Spaß gemacht, nächstes Jahr wollen wir das wieder machen.

F.K.

 

Kindergarten

Am Mittwoch den 28.10.2015 war an allen Waldorfschulen WOW-Day. Da mussten die Klassen von der 7 bis 12 arbeiten gehen. Von dem Arbeitgeber bekommen wir Geld, das in diesen Fall an Nepal gespendet wird. Wir waren im Kindergarten «Regenbogen» und mussten Geburtstagskronen und Geburtstagsgeschenke basteln. Dann haben wir die Kinder angezogen und sind mit ihnen rausgegangen. Die Kinder haben uns Äpfel sammeln geholfen. Eigentlich sollten wir das alleine machen aber ein kleiner Junge ist zu uns gekommen und hat uns geholfen. Aus einem Jungen wurde die ganze Gruppe. Viele Hände schnelles Ende… Uns hat es gut gefallen, wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.

A.M., L.W. 

 

Kochen zuhause und Büroarbeit in einer Firma

Ich habe am Mittwoch den 28.10.2015 das erste Mal am WOW-Day teilgenommen. Am WOW -Day sucht man sich für einen Tag einen Arbeitsplatz, an dem man dann arbeitet und Geld verdient. Das Geld, das man dann eingenommen hat, wird dann gespendet. Ich habe zuhause und in einer Firma gearbeitet. Zuhause habe ich aufgeräumt und gekocht. In der Firma habe ich auch geputzt und Adressen auf Briefumschläge geschrieben. Als ich Zuhause gekocht habe, ist mir fast der Reis und die Suppe angebrannt, beides konnte ich noch retten. Der WOW-Day hat mir total gut gefallen, weil man einen Einblick bekommt, wie das ist, wenn man richtig arbeitet. Meine Erfahrung dabei war, dass es nicht immer so einfach ist wie es aussieht. Zum Beispiel beim ­Kochen. Ich freue mich schon auf das nächste Mal.

M.M.

 

Schulgarten

Am WOW -Day war ich mit zwei Klassenkameraden in der Schule. Dort haben wir im Schulgarten geholfen. Wir sollten die alten vertrockneten Blumen aus einem Beet reißen. Wir mussten die Schubkarre ein paarmal auslehren. Dann sollten wir noch das Beet umgraben. Das war sehr anstrengend. Zum Glück hat die Sonne geschienen. Dann sind mit dem Bus um 11.30 Uhr nach Hause gefahren.

N.T. 

 

Waffelverkauf

Morgens, als ich aufstand, aß ich mein Brot und kurz darauf wurde ich auch schon abgeholt um zum WOW-Day zu fahren. Als wir dort angekommen waren, stellten wir die erste Schale Teig auf dem Tisch und produzierten vor dem Super-Biomarkt Hombruch viele Waffeln. Anfangs war die Kundschaft gemäßigt, genauso wie bei unserer Konkurrenz aus der 9b und der 7a. Doch immer mehr gegen Mittag kamen die Kunden in Massen und wir konnten viel verdienen. Doch auch die Konkurrenz machte viel Umsatz. Als es aber dann nachmittags wurde, kamen weniger Kunden, sodass es noch wichtiger war, jeden Kunden zufriedenzustellen. Doch etwa um 16 Uhr war der Teig alle und P., F., N., F. und ich fuhren nach Hause. Generell war es ein schöner Tag, an dem wir viel für die Projekte (an die das Geld geht) Nepal, Südafrika und Kolumbien verdienen konnten.

M.D.

 

Babysitten

Ich war am 28.10.2015 am WOW-Day bei meiner kleinen Cousine Babysitten. Ich war um 9 Uhr da, aber meine Cousine hat noch geschlafen. Sie ist dann nach 20 Minuten aufgewacht, dann habe ich sie gefüttert und angezogen. Als sie dann angezogen war, spielte ich mit ihr, aber sie wurde müde und ich ging mit ihr spazieren. Aber sie ist nicht eingeschlafen, sie wurde wieder fit und dann hab ich mit ihr gespielt. Sie wurde nach einer Stunde müde und ist eingeschlafen. Ich habe gelernt wie man ein Baby füttert, wie man die Windeln wechselt und wie hart das sein kann.

A.R.

 

Inventur im Tonstudio

Am 28.10.2015 war der WOW-Day, an dem viele Kinder von der Rudolf-Steiner-Schule teilgenommen haben. Am WOW-Day gehen Kinder arbeiten, um für andere Kinder bzw. für Bedürftige Geld zu sammeln. Die Kinder, die arbeiten gehen, dürfen sich natürlich selber einen Job aussuchen, zu dem sie Lust haben und der ihnen Spaß macht. Es reicht auch, wenn man sich einen Job bei den Großeltern sucht und dort putzt oder den Garten macht. Ich hatte einen Job im Tonstudio, wo ich Inventur gemacht habe und an einem Computer Sachen auf- und abgeschrieben habe.

S.N.

 

Bauernhof

Am 28.10.2015 war der sogenannte WOW-Day. Vor dem WOW-Day müssen sich alle Kinder ab der 7. Klasse eine Arbeit gesucht haben. Ich und meine Freundin haben auf einem Bauernhof gearbeitet. Als der Tag X war, haben wir uns Butterbrote gemacht und sind zum Hof gegangen. Dort haben wir damit angefangen, Pferdeäpfel auf den Kompost zu bringen und das in jedem Stall. Dann haben wir frisches Stroh in den Ställen verteilt. Als auch diese Arbeit zu Ende war, haben wir uns Besen genommen und das Stroh, das runter gefallen ist, aufgefegt. Natürlich hatten wir auch eine Mittagspause. Wir durften uns den ganzen Bioladen vorknöpfen und haben uns Schokolade, Bionade, Kekse und ein Brötchen genommen. Als wir beim letzten Stall angelangt waren und gerade die Pferdeäpfel aufsammeln wollten, mussten wir dabei zusehen, wie das Pferd einen frischen Pferdeapfel gemacht hat, und mussten den dann auch noch wegräumen. Dann war die Arbeit auch schon erledigt.

E.K.

 

Verkauf von Brot, Marmelade, Aufstrich und Kuchen auf dem Mark

Der WOW-Day ist ein Tag, an dem Aktionen stattfinden sollen um Spenden zu sammeln, um dies für eine Waldorfschule z.B. in Nepal oder Peru zu nutzen. Dort wird das Geld genutzt um Schulen aufzubauen oder um Kindergärten zu unterstützen. Zuerst hatte ich keine Idee was ich tun könnte, doch dann fiel mir der Marienmarkt in Schwerte ein. Dort findet jedes Jahr ein Markt statt, wo Engagement für den sozialen Zweck und das menschliche Miteinander ganz eng im Vordergrund stehen. Ich organisierte mit meiner Familie einen Standplatz auf dem Markt, schrieb das Team der Caritas-Sozialstation an und bat um ihre Unterstützung. Meine Idee war es Brot, Marmelade, Aufstrich und Kuchen zu verkaufen. Das klappte auch sehr gut. Mit der Unterstützung vieler helfender Hände konnte ich sehr vieles verkaufen. Es kam zu einer sehr zufriedenstellenden Summe von über 250 €. Ich hoffe, dass ich damit einen guten Beitrag zum WOW-Day geleistet habe. Ich bedanke mich auch nochmal für die Unterstützung von Freunden und Familie.

L.B. 

 

Aus der Schulenzeitschrift «Mergelteich» Nr. 224, Dezember 2015, von Georgschule Dortmund und Rudolf-Steiner-Schule Dortmund.

Kommentar
Es wurden noch keine Kommentare verfasst.
Ihr Kommentar