Vakuum-Pumpe für 50 Euro

Schulen, die ihre Oberstufe erst aufbauen, stehen vor großen finanziellen Herausforderungen, was die Ausstattung der naturwissenschaftlichen Sammlungen anbelangt. Ein wesentliches Hilfsmittel, das in der Physik häufig eingesetzt wird, ist dabei eine Vakuumpumpe. Auch "alteingesessene" Schulen kommen manchmal in die Situation, sich eine neue Vakuumpumpe anschaffen zu müssen.

Entscheidend sind dabei die Kriterien erreichbarer Enddruck, Fördervolumen und Feuchtigkeitsempfindlichkeit. Eine entsprechende Pumpe bei Phywe, Leybold oder ähnlichen bekannten Zulieferern kostet i. d. R. zwischen 1500 und 2500 €.
Kürzlich war ich als Gastlehrer an einer Schule, bei der die Vakuumpumpe defekt war. Nach Einsenden an den Hersteller erhielten wir ein Angebot für die Instandsetzung von ca. 1500 € - in der finanziell äußerst angespannten Lage der Schule kam dies nicht in Frage.

Auf der Suche nach einer Alternative bin ich bei ebay auf eine (neue!) Pumpe für nicht einmal 50 € gestoßen, welche alle Kriterien erfüllt. Die Pumpe wird angeboten für "Tinten-Tankstellen", welche Drucker-Tintenpatronen neu befüllen.
Einziger Wermutstropfen: Sie hat keinen Standard-Flansch als Anschluss, sondern einen etwas ungewöhnlichen Gewinde-Ausgang. Es ist jedoch kein Problem, einen Gummi-Vakuumschlauch mit einem Schlauchbinder auf diesem Gewinde absolut dicht anzuschließen.

Wer also eine neue Vakuumpumpe braucht,dem kann ich diese Pumpe nur empfehlen - zumal sie besonders leicht, handlich und leise ist. Schreiben Sie mir einfach eine Mail (m.huenig@freenet.de), und ich schicke Ihnen den Link (und noch ein paar Hinweise).

Markus Hünig, Königswinter

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