Sankt Nikolaus

Jakob Streit erzählt die Lebensgeschichte des Nikolaus von Myra bis über seinen Tod hinaus. Die Kindheitsszenen mit Steinchenspielen, Bollerwagen und dem Beginn der Freundschaft zum Betteljungen Pico sind so dargestellt, dass sie auch heute so oder ähnlich hätten stattfinden können. Das Motiv der Gerechtigkeit und des Schenkens ohne ein Gegengeschenk zu erwarten, taucht schon beim kleinen Nikolaus auf. Die kindlichen Zuhörer finden viele Identifikationsmöglichkeiten mit dem Jungen aus Myra.

Auch als erwachsener Mensch tritt Nikolaus für Gerechtigkeit und das Wohl der Armen ein. Mit klarem Sinn, Mut und sich selbst stets treu bleibend erlebt und gestaltet er das Leben in und für seine Stadt. So rettet er unter anderem drei unschuldige Männer vor dem Henker und die Bevölkerung der Armen vor dem Hungerstod.
Frei und freudig geht Nikolaus schließlich seinem Lebensende entgegen, nicht ohne vorher seine Nachfolge zu regeln: seine irdischen Taten sollen weitergeführt werden, seine Botschaft weiterleben. Und als viele hundert Jahre später Myra unter die Türken fällt und die Nikolaus-Kathedrale niedergebrannt ist, holen mutige Ritter aus der Hafenstadt Bari die Gebeine des Heiligen in einer als Handelsreise getarnten Aktion zu sich ins christliche Italien.

So unbeschwert, wie das Buch beginnt, so abenteuerlich endet es. Für alle Gefühlslagen des Kinderherzens ist etwas dabei. Für die Sechs- bis Siebenjährigen mögen die ersten Kapitel ausreichen, Achtjährige können die Geschichte bis zum Schluss atmosphärisch miterleben, auch wenn manche geschichtlichen Zusammenhänge noch nicht verstanden werden können. Dies bleibt den Neun- bis Elfjährigen vorbehalten.

 

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